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27. Februar 2026

Methode besteht Praxistest 

Rückgewinnung von Deponievolumen durch Impulsverdichtung


Herten, 27. Februar 2026 – Die Deponiekapazitäten sind begrenzt – gleichzeitig steigen die Anforderungen an eine nachhaltige Abfallwirtschaft. Auch auf der Zentraldeponie Emscherbruch (ZDE) wird daher intensiv daran gearbeitet, das vorhandene Deponievolumen möglichst effizient zu nutzen. In den vergangenen Wochen wurde auf der ZDE daher ein neues Verfahren eingesetzt, mit dem bereits abgelagerte Materialien gezielt nachverdichtet werden.


Wie funktioniert das Verfahren?

Zum Einsatz kam eine spezielle Verdichtungsmaschine vom Typ Terra-Mix Impuls Compaction HX 520 AL. Mit dieser Maschine, die auf dem Hydraulikbagger Hyundai HX 520 AL als Trägergerät basiert, wird ein rund neun Tonnen schweres Fallgewicht mehrfach pro Minute kontrolliert auf eine Stahlplatte fallen gelassen.

Durch diese gezielten Impulse werden die bereits abgelagerten Materialien verdichtet. So entsteht das zusätzlich nutzbare Volumen innerhalb des bestehenden Deponiekörpers.

Die Ergebnisse

Nach der sechswöchigen ersten Einsatzphase fällt die Bilanz positiv aus:

  • 2.057 Verdichtungspunkte
  • auf einer Fläche von rund 16.049 Quadratmetern
  • durchschnittlich 20 Impulse pro Punkt

Das durch Impulsverdichtung zurückgewonnene Deponievolumen liegt stellenweise bei um die 0,5 Kubikmetern pro Quadratmeter bearbeiteter Fläche.

Keine Beeinträchtigung für Anwohner

Ein wichtiger Aspekt bei einem solchen Verfahren sind mögliche Erschütterungen, die in der näheren Umgebung und Nachbarschaft wahrgenommen werden könnten. Daher wurden während der Testphase umfangreiche Messungen auf und rund um das Deponiegelände durchgeführt. Das Ergebnis: Es konnte eindeutig festgestellt werden, dass keine Beeinträchtigung der Anwohner in den umliegenden Siedlungsbereichen durch Vibrationen vorliegt.

Fazit

Die bisherigen Ergebnisse zeigen: Die Impulsverdichtung ist ein bedeutender Fortschritt in der Deponietechnik. Die Methode ist effizient und erzielt hohe Verdichtungsgrade. Darüber hinaus ist sie verträglich für die Umgebung – ein wichtiger Faktor für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz.

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